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Walnussblätter als Garnelenfutter

von | 08.09.2025 | Garnelen / Krebse | 0 Kommentare

Sucht man für seine Tiere ein wertvolles Futter aus der Natur empfiehlt sich verrottendes Laub. Besonders Walnussblätter eignen sich auf Grund ihrer antibakteriellen und somit desinfizierenden Wirkung.

Ernten und Binden

Die Walnussblätter müssen im Sommer gepflückt werden, damit sie ihre Inhaltstoffe behalten und nicht am Baum austrocknen. Am einfachsten schneidet man die zusammen gehörenden Blattpaare mit einer kleinen Schere direkt am Ast ab. Aufgrund der besonderen Form können die Blätter sehr gut aneinander gelegt und hinter dem ersten Blattpaar zusammen gebunden werden. Eine weitere Art die Blätter zu binden wäre mit Hilfe eines Kleiderbügels, wie im Video beschrieben.

Trocknung

Die Gebinde werden an einem luftigen Ort, möglichst nicht in der Sonne, aufgehängt. Frisch sind die Blätter nicht für die Verfütterung geeignet, da sie sehr schwer verrotten. Die Trocknung kann recht schnell gehen. So können die Blätter bereits nach einer Woche so trocken sein, dass sie für die Fütterung geeignet sind. Je trockener die Blätter werden, umso zerbrechlicher sind sie.


Walnussblätter am Baum


Blätter übereinander gelegt und hinter dem ersten Blattpaar zusammen gebunden.


Leicht angetrocknete Blätter


Vollständig getrocknete Blätter, bereit zur Fütterung

Fütterung

Die Fiederblätter werden ohne weitere Behandlung ins Aquarium gegeben und gehen bereits nach ein bis zwei Tagen unter. Um seine positive Wirkung zu entfalten, reicht für ein 100 Liter Aquarium ein großes Blatt mit seinen Fiederblättern. Abhängig von dem Hunger der Blattfresser wie Welsen, Schnecken und natürlich Zwerggarnelen und Krebsen ist nach drei Wochen maximal noch das Gerippe des Blattes erhalten, das heraus genommen werden kann.

Wo kann ich Laub kaufen?

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Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.