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Planarienfalle selbst bauen

von | 02.09.2025 | Aquaristik-Tipps | 0 Kommentare

Die Planarienfalle funktioniert so, dass die Tiere durch einen großen Eingang rein kommen und durch die kleine Öffnung innerhalb der Dose die Flucht verhindert wird. Durch einen Köder werden sie angeregt durch die Reuse in die Dose zu gehen.

So wird eine Planarienfalle gebaut:

  1. Man nehme eine verschraubbare Plastikdose, einen trichterförmigen Reuseneingang, der am Ende einen Durchmesser von etwa einem Millimeter hat.
    Tipp: Ein Plastikausströmer ist gut geeignet.
  2. In den Deckel der Dose bohre man ein Loch entsprechend der Öffnung des Ausströmers und klebe den Trichter des Ausströmers mit der großen Öffnung darauf. Man bestücke die Dose mit einem Köder und schraube sie unter Wasser zu, damit keine Luft darin bleibt. Die Dose stelle man kopfüber in das Aquarium. Dort kann sie etwa einen Tag bleiben.
    Danach entfernt man die Falle und erneuert den Köder. Beginnen die Planarien aufgrund der Masse und des fehlenden Sauerstoffes, sich in dem Döschen aufzulösen, werden keine Tiere mehr nachkriechen, und das Auswechseln kann frühzeitiger erfolgen.
  3. Kleine Schere, Sekundenkleber, kleines Döschen mit Schraubdeckel, Ausströmer aus Plastik mit abnehmbarem Deckel, Trinkhalm.


Einzelteile für Planarienfalle


Fertig gebaute Planarienflalle

Erfahre mehr über Planarien in unserem Planarien bekämpfen Beitrag.

 

Schlagwörter: Planarien

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Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.